Alles nimmt ein gutes Ende für den, der warten kann.
		-- Leo Nikolajewitsch Tolstoj
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Die Weisheit kennt kein Ende - je mehr der Mensch in ihr
fortschreitet, desto mehr bedarf er ihrer.
		-- Leo Nikolajewitsch Tolstoi
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Wie viel Mühe kostet die Niederschlagung und Verhütung von Aufständen:
Geheimpolizei, andere Polizei, Spitzel, Gefängnisse, Verbannungen,
Militär. Und wie leicht sind die Ursachen für Aufstände zu beseitigen!
		-- Leo Nikolajewitsch Tolstoj
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Das Glück besteht nicht darin, daß du tun kannst, was du willst,
sondern darin, daß du auch immer willst, was du tust.
		-- Leo Nikolajewitsch Tolstoj
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Kümmere dich nicht um den Beifall von Leuten, die du nicht kennst oder
die du verachtest.
		-- Leo Nikolajewitsch Tolstoj
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Um einen Staat zu beurteilen, muß man seine Gefängnisse von innen
ansehen.
		-- Leo Nikolajewitsch Tolstoj
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Man kann ohne Liebe Holz hacken, Ziegel formen, Eisen schmieden. Aber
mit Menschen kann man nicht ohne Liebe umgehen.
		-- Leo Nikolajewitsch Tolstoj
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Unterhaltung ist gut, wenn sie nicht unsittlich, sondern anständig
ist, und wenn ihretwegen nicht andere leiden müssen.
		-- Leo Nikolajewitsch Tolstoj
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Jeder Mensch hat die Keime aller menschlichen Eigenschaften in sich.
Manchmal kommen die einen zum Vorschein, manchmal die anderen.
		-- Leo Nikolajewitsch Tolstoi
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Wenn die Vertreter der Kirche Christen sind, dann bin ich kein Christ;
und umgekehrt.
		-- Leo Nikolajewitsch Tolstoj
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Je weiter ich im Alter voranschreite, und je mehr ich die Frage des
Krieges durchdenke, desto überzeugter bin ich, daß die einzige Lösung
der Frage die Weigerung der Bürger ist, Soldat zu werden.
		-- Leo Nikolajewitsch Tolstoj (an Betha von Suttner, 28.August 1901)
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In unserer Zeit herrscht ein schrecklicher Aberglaube, er besteht
darin, daß wir begeistert jede Erfindung aufgreifen, welche die Arbeit
erleichtert, und glauben, sie unbedingt nutzen zu müssen, ohne uns die
Frage vorzulegen, ob diese die Arbeit erleichternde Erfindung unser
Glück vermehrt oder vielleicht Schönheit zerstört.
		-- Leo Nikolajewitsch Tolstoi (Tagebücher 1903)
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Die meisten Menschen leben, als steuerten sie rückwärts einem Abgrund
zu. Sie wissen, hinter ihnen gähnt ein Abgrund, in den sie jeden
Augenblick stürzen können, aber sie richten ihre Blicke nicht auf ihn,
sondern erheitern sich an dem, was sie sehen.
		-- Leo Nikolajewitsch Tolstoi (Tagebücher 1905)
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Niemand zählt diese Morde der Ärzte, wie man vorzeiten die Morde der
Inquisition nicht zählte, weil man des Glaubens war, sie würden zum
Heil der Menschheit begangen.
		-- Leo Nikolajewitsch Tolstoi (Die Kreutzersonate)
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Nur wenn alle Landarbeit leisten, kann es ein vernunftgemäßes,
sittliches Leben geben. Der Ackerbau weist uns, was am dringendsten
und was weniger notwendig ist. Er ist die Richtschnur für ein
vernunftgemäßes Leben. Wir müssen die Erde berühren.
		-- Leo Nikolajewitsch Tolstoi (Tagebücher 1906)
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Seinen Acker zu bestellen, ist nicht eine unter mehreren Lebensformen, 
sondern die Lebensform schlechthin, das Leben selbst, die einzige
menschliche Lebensform, welche die Offenbarung aller höheren
Eigenschaften des Menschen ermöglicht.
		-- Leo Nikolajewitsch Tolstoi (Tagebücher 1906)
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Die europäischen Völker haben 133 Milliarden Schulden. Wer schuldet
wem? Die Armen, die arbeitenden Menschen den Reichen, welche die
Aktien besitzen.
		-- Leo Nikolajewitsch Tolstoi (Tagebücher 1904)
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Überall ist das Unheil der Alkohol.
		-- Leo Nikolajewitsch Tolstoi (Tagebücher 1889)
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Man kann nicht für sich allein leben. Das ist der Tod.
		-- Leo Nikolajewitsch Tolstoi (Tagebücher 1889)
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Schrecklich allein ist, wer nicht seine Einheit mit allen Einzelwesen 
empfindet.
		-- Leo Nikolajewitsch Tolstoi (Tagebücher 1901)
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Kinder geben Armen bisweilen Brot, Zucker und Geld und sind mit sich
selbst zufrieden, über sich selbst gerührt und meinen, sie täten etwas
Gutes. Kinder wissen nicht und können nicht wissen, woher Geld und
Brot stammen. Erwachsene aber müßten wissen und begreifen, daß nichts
Gutes daran sein kann, dem einen etwas wegzunehmen und es dem andern
zu geben.
		-- Leo Nikolajewitsch Tolstoi (Tagebücher 1891)
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Seit ich alt bin, verwechsle ich die Menschen, beispielsweise meine
Kinder. Ich verwechlse auch fremde Menschen, die zum selben Typ
gehören oder in meinem Gehirn als Typ registriert sind.
		-- Leo Nikolajewitsch Tolstoi (Tagebücher 1897)
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Wenn ein Wasserstrahl gleichmäßig fließt, scheint es, er stehe
still. Genau so erscheint uns unser Leben und das Leben
allgemein. Aber daß der Strahl nicht still steht, sondern fließt,
merkt man, wenn er schwächer wird.
		-- Leo Nikolajewitsch Tolstoi (Tagebücher 1901)
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Wir schätzen die Zeit erst, wenn uns nicht mehr viel davon geblieben 
ist.
		-- Leo Nikolajewitsch Tolstoi (Tagebücher 1852)
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Wie geheimnisvoll ist alles für alte Menschen und wie klar alles 
den Kindern!
		-- Leo Nikolajewitsch Tolstoi (Tagebücher 1907)
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